König Lukas

Vorname
Lukas
Nachname
König
erfasst als
InterpretIn
MusikerIn
Genre
Jazz/Improvisierte Musik
Pop/Rock/Elektronik
Neue Musik
Instrument(e)
Schlagzeug
Geburtsjahr
1988
Geburtsort
St. Pölten
Geburtsland
Österreich

Ausbildung
Gustav Mahler Konservatorium f. Musik u. darstellende Kunst m. Öffentlichkeitsrecht Wien Studium
Anton Bruckner Privatuniversität Linz (früher: Brucknerkonservatorium) Linz Studium
Swiss Jazz School Bern Bern Studium
Workshops mit 
Billy Martin, Herbert Pirker, Jojo Mayer, Dejan Terzic,  Mario Lackner, Ron Savage, Bruno Castellucci, Alessandro Minetto, Clemens Adlassnigg, Michael Prowaznik, Josef Gumpinger, Walter Grassmann, Silvio Berger u.v.a.

Tätigkeiten

Mitglied in den Ensembles
2013–heute Synesthetic Octet: Schlagzeuger (gemeinsam mit Vincent Pongrácz (Komponist, Klarinette), Doris Nicoletti (Flöte), Clemens Salesny (Bassklarinette, Saxophon), Richard Köster (Trompete), Alois Eberl (Posaune), Lukas König (Schlagzeug), Manuel Mayr (Bass))

Zusammenarbeit mit Reggie Washington, Malcolm Braff, Allegre Corea, Wolfgang Puschnig, Jamaaladeen Tacuma, Thomas Gansch, Georg Breinschmied, Helge Hinteregger, Andy Manndorff, Die Strottern, Leo Riegler, Jon Sass, Kadero , Lorenz Raab, Otto Lechner, Patrice Heral, Guem , Uli Drechsler, Raphael Preuschl, Paul Urbanek, Phil Yaeger, Wolfgang Schiftner, Tristan Schulze, Martin Eberle, Woody Shabata, Matthias Pichler, Yiri Slavik, Clemens Salesny, Clemens Wenger, Dave Clark, Guido Zorn, James Wylie, Bertl Mayer, Habib Samandi, Anis Kasbaoui, Irfan Icme, Jazzwerkstatt Wien, Gansch&Roses, Kompost 3 , koenigleopold uvm.

Aufführungen (Auswahl)
North Sea Jazz Festival
Internationales Jazzfestival Saalfelden Saalfelden
Jazzfest Wiesen Wiesen
Jazzfest Wien Wien
weitere Auftritte uA beim Cully Jazz Festival, FMX Mexcico, Skopje Jazzfestival, Elbjazz Hamburg, Beijing Ninegates Jazz Festival, Artist in Residence Schrattenberg, Bohemia Jazz Festival, Umbria Jazz Festival uvm.

Auszeichnungen
2011 Hans Koller New York-Stipendium
2014 Gewinner des Bremer Jazzpreis (mit Kompost 3)
2014 Gewinner des BAWAG P.S.K. Next Generation Jazz Award (mit Kompost 3)

Pressestimmen (Auswahl)
1. Dezember 2021

über: Uya - Synesthetic Octet, Renee Benson (LP; JazzWerkstatt Records, 2021)
"Rap mit jazzigem Beigeschmack? Ein alter Hut. Wenn sich aber jemand anschickt, Hip-Hop mit Avantgarde-Jazz in einem kammermusikalischen Rahmen zu verschmelzen, besitzt er ein Alleinstellungsmerkmal. Der Klarinettist Vincent Pongrácz brilliert damit auch auf dem nunmehr vierten Album seines Synesthetic Octet: Sprechgesänge von immer wieder dadaistischer Prägung treffen auf verschrobene Shuffle-Grooves und Bläserlinien, die eher nach einem Avantgarde-Festival schielen als dem Einsatz in einer Disco. Ein Wahnwitz mit subtilen Mitteln: Pongrácz überhöht den Hip-Hop ähnlich raffiniert, wie Maurice Ravel einst den Walzer in seinem Stück "La Valse" abstrahiert hat. Dabei fahren diese Tracks durchaus ins Tanzbein, wie der Break-zerklüftete Beat von "Schack"."
Wiener Zeitung: Vincent Pongrácz: Hip-Hop fürs Hirn (Christoph Irrgeher, 2021), abgerufen am 10.05.2022 [https://www.wienerzeitung.at/nachrichten/kultur/pop-rock-jazz/2130894-V…]

02. August 2015
über: 2015 Rastlos - Synesthetic Octet (JazzWerkstatt Records, 2015)
"[...] Vincent Pongrácz ist trotz seiner Jugend [...] kein unbeschriebenes Blatt mehr. [...] Auf der im vorigen Jahr erschienen CD »Woody Black 4«, eingespielt von einem Bassklarinettenquartett, fanden sich einige seiner Kompositionen, und nun folgt mit »Rastlos« ein feines Ensemblewerk des von Pongracz gegründeten Synesthetic Octets, das vor Kapazundern und zugleich Labelkollegen nur so strotzt: Clemens Salesny, Richard Köster, Peter Rom, Manuel Mayr, Lukas König, Alois Eberl, Doris Nicoletti und schließlich noch Renee Benson auf dem vorletzten Stück, die dem druckvoll verspielten Jazz der anderen Stücke einen knisternden Dreh in Richtung HipHop gibt. [...] Die große Leistung von »Rastlos« liegt aber nicht in der makellosen Virtuosität und Performance, sondern in den gewitzten Arrangements und Kompositionen, die mich weniger an Eric Dolphy, sondern an (wieder einmal) Charles Mingus erinnern, nicht was die Stimmungslage und tiefe Verwurzelung in Blues & Roots betrifft, sondern eher was die Zusammenführung von mehrtaktigen Themen mit verspielten Breaks und eher spartanisch gesetzten Improvisationsfreiräumen betrifft. Und natürlich der Hang zur Mehrstimmigkeit, doch wo man bei Mingus eine Jazzmesse mit düsteren Klangfarben und bruitistischen Akzenten betritt, da spaziert man bei Pongrácz durch den Konzertsaal und zelebriert eine leichtfüßige Freude am experimentellen Spiel. [...] Der späte Gil Evans wäre eine ebenso souveräne Fehleninschätzung, etwa was die schelmische Gelassenheit betrifft, mit der hier Genregrenzen überquert werden, am explizitesten im schon erwähnten Track »Alice«, der mit seiner (titelgemäß) rastlosen Stilwanderschaft übrigens einen hervorragenden Anspieltipp abgibt. Unter dem Strich jedenfalls eine wirklich beachtliche Leistungsschau eines großartigen Arrangeurs und Komponisten. Chapeau!"
skug: Synesthetic Octet - »Rastlos« (Curt Cuisine, 2015), abgerufen am 10.05.2022 [https://skug.at/rastlos-synesthetic-octet/]

Diskografie

  • 2013: Eure Armut kotzt mich an (JWR) mit Koenigleopold
  • 2012: Aalfang (JWR) mit Koenigleopold
  • 2012: Nicht aus dem Sinn (JWR) mit Angela Maria Reisinger
  • 2012: Epigenesis (Laub Records) mit Kompost3
  • 2011: Inside (Enja Records) mit Malcolm Braff Trio
  • 2011: Rekompost (Laub Records) mit Kompost3
  • 2011: SOMETHING FOR THE HEART (Laub Records) mit Schellander, Schiftner, König
  • 2010: Kompost3 (Laub Records) mit Kompost3
  • 2010: Helicopter111 (JWR) mit Helicopter111
  • 2009: Meine Wiener Schule (Extraplatte) mit Patrice Heral, Paul Urbanek ..
.
  • 2009: Elegant (Jazzwerkstatt records) mit Jazzwerkstatt und Die Strottern
  • 2008: Aetaphon „stanley’s nightmare” (sessionwork records)
  • 2008: Karl Sayer Quintett „Constant Moving” (extraplatte)
  • 2008: A matter of time (extraplatte) mit Paul urbanek Trio
  • 2008: Live at the Jazzwerkstatt (Jazzwerkstatt) mit Clemens Salesny Electric Band
  • 2008: Hendrikfeder „Blossoming“ (Jazzwerkstatt records

Literatur

mica-Archiv: Synesthetic Octet

2013 Ternai, Michael: P&B Stageband 2013: Vincent Pongracz "Synesthetic Octet". In: mica-Musikmagazin.
2015 Ternai, Michael: SYNESTHETIC OCTET – "Rastlos". In: mica-Musikmagazin.
2016 Ternai, Michael: SYNESTHETIC OCTET – "Rastlos Remixed". In: mica-Musikmagazin.
2017 Ternai, Michael: SYNESTHETIC OCTET – "In the Meanwhile Shoot Me a Movie". In: mica-Musikmagazin.
2022 Ternai, Michael (2022): Anlässlich des International Jazz Day: Ein Blick auf die österreichische Jazzszene. In: mica-Musikmagazin.

 König Leopold, mica-Interview: „Am Ende sind immer alle glücklich“ - Kompost3 im mica-Interview

Quellen/Links
Webseite: Synesthetic

Empfohlene Zitierweise
mica (Aktualisierungsdatum: 8. 7. 2022): Biografie Lukas König. In: Musikdatenbank von mica – music austria. Online abrufbar unter: https://db20.musicaustria.at/node/180467 (Abrufdatum: 14. 8. 2022).

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