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S.O.D.A.

Name der Organisation
S.O.D.A.
erfasst als
Band
Quartett
Genre
Jazz/Improvisierte Musik
Global
Subgenre
Singer/Songwriter
Jazz
Weltmusik
Bundesland
Wien
S.O.D.A.

S.O.D.A. © Josef Schauer-Schmidinger

Gründungsjahr: 2010 

Die Rede von der "Neuerfindung" geistert durch die Pop-Geschichte, seitdem Kings und Madonnen alt genug werden, um nicht nur einen Trend, sondern gleich mehrere mitzumachen. Böse Zungen behaupten, "Neuerfindung" sei lediglich die Fortsetzung der Langeweile mit anderen Mitteln.
Aber es geht natürlich auch anders. Wenn sich etwa in Wiens umtriebiger Musikerszene eine Band neuerfindet, ist das erst einmal eine gute Sache. Denn anstatt sich aufzulösen und die Energien verpuffen zu lassen, um wieder erfolglos ein anderes und noch ein anderes Projekt zu gründen, behauptet man den eigenen Beharrungswillen, den einmal gefundenen Markennamen und das Projekt per se. Und mitunter findet man tatsächlich auch noch den einen oder anderen neuen Ton.
So geschehen jetzt mit S.O.D.A. Das Quartett aus Wien kündigt einen Neustart an und hält doch am Namen, den wichtigsten Mitgliedern und dem Miteinander der Band fest. Richtig "neu", so heißt es, sei eigentlich nur die Rückbesinnung auf alte Tugenden wie Interaktion und Improvisation. Also: Back to the roots, zurück und zugleich vorwärts mit Nu Jazz Grooves und Hooklines, die sich in den Gehörgängen festsetzen. Das neue S.O.D.A. ist das alte S.O.D.A., nachdem es über sieben Brücken gegangen ist und wiedergetauft wurde. Oder andersrum: S.O.D.A. hat ein Identitätsproblem gehabt – und es glorreich gelöst."
Sargfabrik: S.O.D.A. (Österreich, 2015), abgerufen am 12.04.2023 [https://sargfabrik.at/veranstaltungen/soda-osterreich-021215]

Bandmitglieder

Oliver Steger (Elektrische Bassgitarre)
Lise Huber (Gesang)
Johannes Specht (Gitarre)

ehemalige Mitglieder
2010–2018 Konstantin Kräutler-Horváth (Schlagzeug)
Amirkasra Zandian (Gesang, Perkussion)
Dieter Stemmer (Keyboards, Electronik)
Gabriela Horn (Gesang)
Patricia Breiteck (Gesang)
Sarah Bidner (Gesang)

Pressestimmen

13. Februar 2017
über: Jazz and Peace - Oliver Steger feat. S.O.D.A., Triotonic, Marina Zettl (cracked anegg records, 2017)
"Die von S.O.D.A. zum Erklingen gebrachten Stücke mit der stimmlich ausdrucksstarken Lise Huber am Mikrofon, Johannes Spechtl an der Gitarre und Konstantin Kräutler am Schlagzeug pendeln sich in ihrem Stil irgendwo zwischen leichtfüßig, verspielt und jazzig, richtig schön intensiv groovend und in manchen Momenten auch einmal (art-)rockig, bluesig und poppig ein. Dem gegenüber stehen die von Sängerin Marina Zettl, dem Pianisten Volker Iglseder und Bernhard Wittgruber eingespielten Nummern, die mit einem deutlichen Hang zu einem eleganten, smoothen und richtig lässig reduzierten Laid-Back-Sound aus den Boxen schallen. Es ist die Mischung, die auf "Jazz and Peace" den packenden Ton angibt. Das Schöne ist, dass sich die einzelnen Elemente in den richtig starken Melodien, im ungemein ideenreichen Songwriting, den vermittelten tiefen Gefühlen, Emotionen und Stimmungen wie den unterschiedlichen Intensitäten zu einem wirklich lebendigen und bunten Ganzen zusammenfügen [...]."
mica-Musikmagazin: OLIVER STEGER – "Jazz and Peace" (Michael Ternai, 2017)

29. Jänner 2014
über: Two Faced - S.O.D.A. (Blue Pearls Music, 2014)
"Die musikalische Sprache, die S.O.D.A. auf ihrem neuen Album "Two Faced" praktizieren, zeigt sich als die perfekt ausbalancierte, sehr vielschichtige und vor allem leichtfüßig elegante Symbiose zwischen den unterschiedlichsten Stilen und Spielformen. Den Bogen, ganz grob gezeichnet, kunstvoll vom Jazz bis hin zur Popmusik mit leichter 90er Jahre Schlagseite spannend, reichern Oliver Steger (Bass), Dieter Stemmer (Keyboards, Loops), Amirkasra Zandian (Percussion) und die neue Frau hinter dem Mikrofon, die Sängerin Gabriela Horn, die Songs ihrer zweiten Full-Length-Veröffentlichung zusätzlich mit souligen und folkigen Elementen, sowie Einflüssen aus dem R&B, Hip Hop und der elektronischen Musik an. Weiteren Drive erhält die Musik des Vierers darüber hinaus zudem durch die sehr verspielte Rhythmusarbeit, die der ganzen Geschichte einen dynamischen Charakter verleiht. Instrumental technisch versiert zu Werke gehend, gelingt es der Wiener Band auf erfrischen unangestrengte Art und Weise, ihren doch sehr anspruchsvoll und abwechslungsreich arrangierten und vorgetragenen Nummern alle vermeintliche Kopflastigkeit zu nehmen und ihnen eine durchgehend verständliche Linie und Lockerheit zu verleihen [...]."
mica-Musikmagazin: S.O.D.A. – Two Faced (Michael Ternai, 2014)

Diskografie (Auswahl)

2017 Jazz and Peace - Oliver Steger feat. S.O.D.A., Triotonic, Marina Zettl (cracked anegg records)
2014 Two Faced - S.O.D.A. (Blue Pearls Music)
2012 Love Call - S.O.D.A. (Blue Pearls Music)

Literatur

mica-Archiv: S.O.D.A.

2012 Ternai, Michael: S.O.D.A. – Love Call. In: mica-Musikmagazin.
2013 Weidinger, David: Porträt: Oliver Steger. In: mica-Musikmagazin.
2014 Ternai, Michael: S.O.D.A. – Two Faced. In: mica-Musikmagazin.
2017 Ternai, Michael: OLIVER STEGER – "Jazz and Peace". In: mica-Musikmagazin.

Quellen/Links

SRA-Archiv: S.O.D.A
Facebook: S.O.D.A.
YouTube: S.O.D.A.

Empfohlene Zitierweise
mica (Aktualisierungsdatum: 16. 5. 2023): S.O.D.A.. In: Musikdatenbank von mica – music austria. Online abrufbar unter: https://db20.musicaustria.at/node/193492 (Abrufdatum: 22. 4. 2024).