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l u c h s

Name der Organisation
l u c h s
erfasst als
Ensemble
Trio
Quartett
Genre
Jazz/Improvisierte Musik
Gattung(en)
Ensemblemusik
Bundesland
Wien
l u c h s © Corrine L. Rusch

l u c h s © Corrine L. Rusch

Gründungsjahr: 2014

Florian Sighartner (Violine), Beate Wiesinger (Bass), Astrid Wiesinger (Saxofon) beschreiben ihre Musik in erster Linie einmal als "anders", lassen sich dann aber doch zu einer etwas genaueren Erklärung hinreißen. Demzufolge ist Luchs eine Mischung aus dem Geist von John Zorns Masdada und Eric Dolphys Improvisationsansatz, gleichzeitig aber verwurzelt in zeitgenössischem Pop und HipHop.

Stilbeschreibung

"Im Zentrum des Musizierens steht das Spielen von Eigenkompositionen, wobei jede/r der MusikerInnen verschiedene Hörgewohnheiten, Stile und "musikalische Sprachen" mit einbringt. Die Kombination erzeugt ein Konglomerat von klassischen Elementen, expressiver Improvisation und einer dem Jazzidiom zugeordneten Spielweise, die durch den Einsatz von elektronischer Musik (Loops, Effektgeräte) und erweiterten Spieltechniken eine zusätzliche Klangebene gewinnt. Ein weiteres Merkmal der Band ist das explizite Verlassen der den Instrumenten traditionell zugedachten Rollen innerhalb eines Ensembles: alle drei MusikerInnen besitzen die Flexibilität, zwischen Soloinstrument und Begleitfunktion zu wechseln. Im Fokus steht die Entwicklung einer gemeinsamen "Groove", bei der die MusikerInnen gleichberechtigt in den Vor- oder Hintergrund treten können, je nachdem, welchen unvorhergesehenen Weg die Improvisation und die Interaktion im Moment einschlagen."
Pressetext: l u c h s, abgerufen am 02.11.2023 [https://www.porgy.at/events/8126/]

Auszeichnungen

2017 Magazin "Der Falter": Top 10-Jahrescharts i.d. Kategorie "Jazz" (Album "Totelli")

Ensemblemitglieder

2014–heute Astrid Wiesinger (Alt-, Sopransaxophon, Bassklarinette, Komposition)
2014–heute Florian Sighartner (Violine, Elektronik, Komposition)
2014–heute Beate Wiesinger (Kontrabass, Elektronik Komposition)
2019–heute Clemens Sainitzer (Violoncello)

Pressestimmen (Auswahl)

15. März 2017
über: Totelli - l u c h s (JazzWerkstatt Records, 2016)
"[G]endermäßig originell besetzt ist das Trio von Astrid (ss, as, bcl) und Beate Wiesinger (b) sowie Florian Sighartner (v). Warum ihr im hausruckischen Gaspoltshofen aufgenommenes Album "Totelli" (Jazzwerkstatt) heißt und in einer Achtung-harsche-Avantgarde-Ästhetik daherkommt, bleibt mysteriös. Darüber, warum just der Luchs als Bandnamensstifter gewählt wurde, kann man immerhin spekulieren: Er ist ein ausgesprochen elegantes, alertes und vifes Viech mit spitzigen Ohren. Mit "Lynx Affair" kann er jedenfalls ebenso zufrieden sein wie mit den übrigen neun genregrenzgängerischen, meist unter drei Minuten verbleibenden Stücken von epigrammatischem Witz, klanglicher Raffinesse und stupender, aber uneitler Virtuosität. Ein sensationelles Debüt!"
Der Falter: Hörbar auch ohne Ofen, recorded in Gaspoltshofen (Klaus Nüchtern, 2017), abgerufen am 02.11.2023 [https://www.falter.at/zeitung/20170315/hoerbar-auch-ohne-ofen-recorded-in-gaspoltshofen]

Diskografie (Auswahl)

2016 Totelli - l u c h s (JazzWerkstatt Records)

Literatur

mica-Archiv: l u c h s

2017 Ternai, Michael: LUCHS – "TOTELLI". In: mica-Musikmagazin.

Quellen/Links

Webseite: l u c h s
SR-Archiv: l u c h s
Soundcloud: l u c h s

Empfohlene Zitierweise
mica (Aktualisierungsdatum: 7. 12. 2023): l u c h s. In: Musikdatenbank von mica – music austria. Online abrufbar unter: https://db20.musicaustria.at/node/208802 (Abrufdatum: 22. 4. 2024).

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