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Mittergradnegger Günther

Vorname
Günther
Nachname
Mittergradnegger
erfasst als
Komponist:in
Interpret:in
Chorleiter:in
Ausbildner:in
Musikwissenschaftler:in
Genre
Volksmusik/Volkstümliche Musik
Klassik
Neue Musik
Subgenre
Alte Musik
Geburtsjahr
1923
Geburtsort
Klagenfurt
Geburtsland
Österreich
Todesjahr
1992
Günther Mittergradnegger

Günther Mittergradnegger © Sepp Schmölzer

"In Millstatt am See in Kärnten als Günther Wohlfahrt aufgewachsen, faszinierten den 4-jährigen Günther Glockenklänge der markanten Stiftskirche und die Klangdimension der Kirchenorgel, die er in Noten fasste. Gesanglich war durch sein Vaterhaus das Kärntner Liedsingen stets präsent. Als Lebenskontrast kamen 4 Jahre Internats-Gymnasium in Wien auf ihn zu, wo sein Musikprofessor seine musikalisch begabte Außergewöhnlichkeit erkannte. Durch die frühe Wien-Begegnung und die erlebten Weltmusik-Klangwelten animiert, schlug er begeistert den Komponierweg ein. Bereits mit 16 Jahren konnte er in Klagenfurt seine Vorstellungen von Stimm-Klängen verwirklichen, als er den Chor seiner LBA-Schule leitend übernehmen durfte.
Nach der Lehrer-Matura (1941) erfolgte im Frühjahr 1942 die Einberufung in den Krieg, (Soldat im Kaukasus, an der Nordfront, in Jugoslawien), in dem er in jeder freien Minute seine Kameraden zum „Singen als Überlebens-Elixier“ animierte und so immer ein wenig der Korsettierung dieser Zeit entfliehen konnte. 
1945 ergriff er voll Elan den Sing-Weg, gründete sein Kärntner Junglehrer-Quintett, weiters erstmals in Kärnten ein gemischtes Doppel-Quintett und drei Jahre später den Madrigalchor Klagenfurt, der sich unter seinem Dirigat österreichweit und international in Konzerten und Wettbewerben mit „Ersten Preisen“ auszeichnen konnte und zu den besten Chören Europas zählte. Die Vielseitigkeit des Chorrepertoires, bestehend aus anspruchsvollen A-cappella-Chorkonzerten mit Literatur vom 15. bis ins 20. Jahrhundert, die Vorliebe für Chor-Orchesterwerke in Oratorienform wie auch für Passionen und Messen, mit denen er sich auch wissenschaftlich beschäftigte -- das war die eine Herzens-Anliegen-Seite.                                   
Parallel dazu, im Herzen stets ein Schüler Kodalys geblieben, pflegte er den Melodieschatz des Kärntner Liedgutes und führte das Kärntner Lied auf eine ihm eigene „neue“ Spur. Er wird der Begründer des „Neuen Kärntnerliedes“.
Durch seine Begegnung mit dem Mundartdichter Gerhard Glawischnig und dem Liederschreiber Justinus Mulle hielt in Kärnten ab 1945 das bis heute bestehende Lied-Phänomen „Neues Kärntner Lied“ unter dem Begriff „St. Veiter Kreis“ Einzug in die Kärntner Liederlandschaft.
Ganz wesentlich gab es aber auch noch einen in der Klassischen-Moderne beheimateten Komponisten Günther Mittergradnegger, der sich gerade in dieser Musikspange stets in vielfältiger Weise der menschlichen Stimme verbunden fühlte, so in vielen Kantaten, Passionen, Liederzyklen - instrumental vielfärbig, bereichert durch Solostimmen wie die von Peter Schreier und/oder Soloinstrumenten wie die der Gitarre. Ein großes Anliegen waren ihm Kinder und deren Frühbegegnung mit Musik, was seine zahlreichen Kinder-Kantaten bekunden.
Als Doktor der Philosophie - in den Spezialfächern Volkskunde und Musikwissenschaften - konnte er ein Leben lang in dem reichhaltigen Welt-Musik-Fundus wie z. B. in der Kärntner Passionsspiel-Feldforschung  wissenschaftlich und eigenkompositions-künstlerisch seine Handschrift hinterlassen. Als gerne eingeladener Gastdirigent z. B. des Wiener Akademie-Kammerchores gestaltete Mittergradnegger erfolgreiche Tourneen in Europa. Vernetzt in der internationalen Musikwelt folgte er Einladungen als Musikpädagoge nach Südamerika (Chile, Brasilien) und führte immer Europäische Chormusik mit in seinem Gepäck. Zurück brachte er Musikgut aus den verschiedensten Erdteilen. 
Neben seinem Hauptberuf als Lehrer war er freier Mitarbeiter, später Referatsleiter im Kärntner Rundfunks; von dort nahm er die Chormusik-Hörer mit bis weit in die Klangwelt seiner damaligen Moderne, etwa u.a. der Welt Igor Strawinskys, Frank Martins oder Anton Heillers. Als Kulturabteilungsleiter der Kärntner Landesregierung war es ihm gelungen, bekannten Musikfestivals (Carinthischer Sommer, Millstätter Sommer) eine Plattform zu geben, die Idee der Kulturzeitung  „Die Brücke“ und für Künstler den „Kärntner Kulturpreis“ zu installieren und durch Musikvereins-Konzertreihen Menschen des Landes an Kulturereignisse heranzuführen.
Mit seinem Madrigalchor Klagenfurt ist Günther Mittergradnegger Zeit seines Lebens für den Chorgesang, für das Singen im Lande und für das Kärntnerlied über Grenzen hinaus Botschafter und besonders nachhaltiger Kultur-  Weichensteller gewesen.  
Am 25. Februar 1992 hat Dr. Günther Mittergradnegger im Alter von 69 Jahren diese seine von Klängen erfüllte Welt zurücklassen müssen. Sein reicher Ideenfundus, gebündelt im Internationalen Chorwettbewerb Spittal/Drau - lebt weiter! [...]
Für Günther Mittergradnegger war Musik Atem und Herzschlag!"
Barbara Jung (2022), Mail

Stilbeschreibung

"Mit dem Namen Günther Mittergradnegger verbindet man zumeist die Vorstellung: neues Kärntnerlied und Volkslied, weil hier ein Schwerpunkt seines Schaffens liegt. Seine weniger bekannten, jedoch zahlreichen "klassischen" Kompositionen sind fast durchwegs der menschlichen Stimme verpflichtet. Sie zeichnen sich aus durch Farbigkeit, klangliche Sensibilität, Nähe zum Impressionismus. Günther Mittergradnegger verwendet auch ähnliche kompositorische Mittel: Polytonalität, flexible Rhythmik, akkordblockhafte Harmonik."
Nikolaus Fheodoroff (1991). In: Günther, Bernhard (Hg.): Lexikon zeitgenössischer Musik aus Österreich. Komponisten und Komponistinnen des 20. Jahrhundert. Wien 1997, S. 742.

Auszeichnungen

1952 Kärntner Sängerbund: Goldene Ehrenmedaille
1964 Kärntner Bildungswerk: Goldenes Ehrenzeichen
1966 Chorwettbewerb Arezzo (Italien): 1. Preis (mit Madrigalchor Klagenfurt)
1966 Internationaler Chorwettbewerb Middlesborough (England): zwei 1. Preise, 2. Preis (mit Madrigalchor Klagenfurt)
1969 Republik Österreich: Verleihung des Professorentitels durch den Bundespräsidenten
1974 Amt der Kärntner Landesregierung: Kulturpreis
1980 Amt der Kärntner Landesregierung: Würdigungspreis für Musik
1983 Österreichischer Sängerbund: Goldenes Ehrenzeichen
1983 Amt der Kärntner Landesregierung: Großes Goldenes Ehrenzeichen
1983 Anton Anderluh-Plakette
1983 Stadt Klagenfurt: Ehrenurkunde
1985 Kärntner Sängerbund: Ernennung zum 1. Ehren-Bundeschorleiter
1985 Bundeskanzleramt Österreich Kunst und Kultur: Ehrenkreuz Erster Klasse für Wissenschaft und Kultur
1985 Chorverband Österreich: Walther-von-der-Vogelweide-Medaille in Gold
1985 Kärntner Landsmannschaft: Ehrenmitglied
1985 Dichtergemeinschaft Zammelsberg: Ehrenkrug
1986 Madrigalchor Klagenfurt: Ehrenchorleiter
1998 Stadt Klagenfurt: Straßenbenennung (Mittergradneggerstraße)

A2-Autobahn-Aussichtsturm („Sonnenturm“), Lavanttalbrücke: Tafel "Künstlerpersönlichkeiten von Kärnten"
Volksliedhaus, St. Oswald ob Eberstein: Mittergradneggerstube
Haus Paulitschgasse 15, Klagenfurt: Gedenktafel (Wohnort von 1957–1981)
Musikschule St. Veit: Gedenktafel „St. Veiter Kreis“
Haus Aribo, Millstatt: Gedenktafel

Ausbildung

Lehrerbildungsanstalt, KLagenfurt
Kärntner Landeskonservatorium, Klagenfurt
196?–1964 Universität Wien: Musikwissenschaft, Volkskunde - Promotion
Privatstunterricht: Komposition, Dirigieren (?) (Ferdinand Grossmann)

Tätigkeiten

1947–19?? Kärntner Sängerbund, Klagenfurt: Gründer der Chorleiterkurse, Bundeschorleiter (verantwortlich für die Chorleiterkurse, ab 1961–19??)
1963 Internationaler Chorwettbewerb Schloss Porcia, Spittal/Drau: Initiator, Mitbegründer (gemeinsam mit Hellmuth Drewes und Michael Luptowits)
1969 Carinthischer Sommer: Mitbegründer
1970–1980 Amt der Kärntner Landesregierung, Klagenfurt: Leiter der Kulturabteilung
1970 Musikgymnasiums Viktring, Klagenfurt: Mit-Ideenträger
1975 Die Brücke / Kärnten Kunst Kultur, Klagenfurt: Initiator
1977 Kärntner Volksliedwerk: Wiederaktivierung
1977 Musikwochen Millstatt: Mitbegründer
1980–1984 Musikverein für Kärnten, Klagenfurt: Leiter

Mitglied in den Ensembles
1945–19?? Kärntner Lehrerquintett: Mitbegründer, Sänger
1945–19?? Kärntner Lehrer-Doppelquintett: Mitbegründer, Sänger
1945–19?? Dreigesang Mulle/Glawischnig/Mittergradnegger, St. Veit: Mitbegründer, Sänger
1948–1974 Madrigalchor Klagenfurt: Gründer, Leiter
1964–19?? Rundfunkchor Studio Klagenfurt: Gründer, Leiter

Diskografie (Auswahl)

2014 Günther Mittergradnegger: Klangwelten – Lebensmosaik (DVD)
[1999] Günther Mittergradnegger als Chorkomponist - Kärntner Madrigalchor Klagenfurt, Singkreis Porcia, MGV Obermillstatt (CD, Tonstudio Weikert – TW 992881)
1987 Los Auf, Was Für Freud! - Kärntner Madrigalchor Klagenfurt (LP, Tyrolis – LP 86787, ORF – LP 86787)
1981 Kärntner Bildstöcklmesse. Neue Kärntnerlieder (MC, ????)
1981 Bildstöcklmesse und Kärntnerlieder  - Madrigalchor Klagenfurt (LP, MC ????)
1978 ... Und Mei Diandle is a Bildle. 30 Jahre Madrigalchor Klagenfurt (LP, CBS – 53819)
1975 Du mei Hamat ghearst mein. Alte und neue Kärntnerlieder - Madrigalchor Klagenfurt, Doppelquintett des Madrigalchors Klagenfurt, Kärntner Junglehrerquintett (LP, CBS – 53 614) 
1974 De Liab is a Traman, Liebeslieder aus Kärnten - Madrigalchor Klagenfurt (LP, Amadeo – 64314, ORF – 64314)
1973 Für Freunde der Chormusik. Geistliche und weltliche Chormusik. Volkslieder aus Aller Welt - Lieder aus Kärnten - Madrigalchor Klagenfurt (LP, Philips – 6387 050, ORF – 6387 050)
1973 Kärnten, aus allen Tälern klingt’s - Madrigalchor Klagenfurt (LP, Philips)
1972 Dokumentationsreihe des Österreichischen Komponistenbundes 4. Günther Mittergradnegger, Nikolaus Fheodoroff, Günter Antesberger (LP, Österreichiche Phonotek)
1971 Heiligenbluter Krippenmesse und Weihnachtslieder aus Kärnten  - Madrigalchor Klagenfurt (LP, Philips – 6387 029)
1971 Klagenfurt. Heimat am Wörthersee - Madrigalchor Klagenfurt (LP, Philips – 6387 026)
1970 Lieder der Völker - Lieder der Heimat (Klagenfurter Hochzeitsmesse und Kärntnerlieder) - Madrigalchor Klagenfurt (LP, Philips – 6387 010)
1968 Original Kärntner Musik Nr. 2 , Folge 2 - u. a. Doppelquintett des Madrigalchors Klagenfurt & Kärntner Madrigalchor (MC, Philips)
1965/1971 Musikalischer Bauernkalender, Kärntnerlieder - Madrigalchor Klagenfurt (LP, Amadeo – 92 792)
1965 Erschienen ist der herrlich Tag. Alte und zeitgenössische Chormusik - Madrigalchor Klagenfurt (LP, ????)
1962 Saison in Österreich, Kärntnerlieder - Madrigalchor Klagenfurt (LP, ????)
1960 Schönes Kärnten - Madrigalchor Klagenfurt (LP, ????)
1958 Kärntnerlieder 1 - Madrigalchor Klagenfurt (LP, Philips – 431835 PE)

o. J. A Viereckerts Wieserl / Der Späte Äbend - Der Madrigalchor Klagenfurt  (Schellak (?), Philips – 341480 PF)
o. J. Chamber Music For Voices - Madrigalchor Klagenfurt (LP, Mace Records – MCS 9078)
o. J. Das Maria - Sääler G'läut / Ins Gailtäl Aufe Geh Is Jagern - Kärntner Lehrerquintett (Schellak (?), Philips – 341126 PF)
o. J. Der St. Veiter Kreis. Das neue Kärntnerlied - Kleines Ensemble des Madrigalchors Klagenfurt  (LP, Help Records)
o. J. Hamgeähn / Summaabnd - Madrigalchor Klagenfurt/ Kärntner Lehrerquintett (Schellak (?),  Philips – 341111 PF)
o. J. Ja Grüess Enk Gott - Lei Dir Ghör Is Än / Mei Hamat Is A Schatzale - Kärntner-Lehrer-Doppelquintett (Philips – 341663 PF)
o. J. Kärntner Lieder Nr. 2 - Kärntner Lehrerquintett (EP, Philips – 431 836 PE)
o. J. Kärntner Volkslieder - Madrigalchor Klagenfurt (= Klingendes Österreich) (EP, Amadeo – AVRS 15636)
o. J. Urlaubsgrüße vom Wörther See - Kärntner Lehrerquintett / Blaskapelle Rudi Platzer (EP,  Telefunken – UX 5134
o. J. Wach auf, mein' Herzensschöne - Kärntner Madrigalchor (LP)

o. J.  Günther MITTERGRADNEGGER, ein Leben für den Chorgesang, Schulprojekt (CD-ROM)

o. J.  Günther MITTERGRADNEGGER, Klangwelten „Einst und Heute“, MSc Media  (CD, ????)
o. J. Das neue Kärntnerlied, St. Veiter Kreis (MC, ????)

Literatur (Auswahl)

über die Person
1970 Szmolyan, Walter: Komponisten in Kärnten. In: Österreichische Musikzeitschrift. 25. Jahrgang, Heft 9, S. S. 556 ff.
1992 Dreo, Harald: In memoriam Dr. Günther Mittergradnegger. In: Jahrbuch des Österreichischen Volksliedwerkes 41, S. 211-213.
1992 Kraxner, Walter: In memoriam Dr. Günther Mittergradnegger. In: Volksdichtung in Kärnten (= Mageregger Gespräche zur Volkskultur in Kärnten). Klagenfurt, S. 86-89.
1993 Schwarzenegger, Irmgard: Dr. Günther Mittergradnegger: Ein Leben für die Musik. In: Kärntner Kulturkontakte 15/1, S. 38.
1998 50 Jahre Kärntner Madrigalchor. Klagenfurt.
1998 Erinnerungen an Günther Mittergradnegger. Hg v. Kärtner Sängerbund. Klagenfurt.
1998 Kaufmann, Eva: Sein Einfluß auf das Singen in Kärnten. 75. Geburtstag von Dr. Günther Mittergradnegger. In: Kärntner Kulturkontakte 20/1, S. 26.
1998 Kraxner, Walter: Günther Mittergradnegger und das Kärntnerlied. Zum 75. Geburtstag des großen Liedschöpfers. In: Die Kärntner Landsmannschaft 9-10, S. 88f.
2008 Kraxner, Walter: Günther Mittergradnegger zum 85. Geburtstag. In: Die Kärntner Landsmannschaft 3-4/2008, S. 4-6.
2012 Kraxner, Walter: Er ist nicht vergessen! Günther Mittergradnegger zum 20. Todestag. In: KulturLandMenschen 5-6/2012, S. 17.
2013 Jung-Mittergradnegger, Erika: Dr. Günther Mittergradnegger wäre 90 Jahre!. In: KulturLandMenschen 1-2/2013, S. S.12-13.
2013 Jung, Erika; Jung, Robert: Klangwelten: Günther Mittergradnegger – Lebensmosaik. Hg. v. Kärntner Landesarchiv. Klagenfurt.
2018 Jung, Robert: Wånn de Jahrlan verrinnan. Dr. Günther Mittergradnegger wäre heuer "95"! In: KulturLandMenschen 3-4/2018, S. 12-16.

o. J. Der Madrigalchor Klagenfurt: In ihren Stimmen ist Kärnten. Klagenfurt

als Autor/Herausgeber
1953 Mittergradnegger, Günther (Hg.): Volkslieder aus aller Welt. Für gemischte Chöre. Heft 1. Klagenfurt.
195? Mittergradnegger, Günther (Hg.): Volkslieder aus aller Welt. Für gemischte Chöre. Heft 2. Klagenfurt.
1954 Mittergradnegger, Günther (Hg.): Volkslieder aus aller Welt. Für gemischte Chöre. Heft 3. Klagenfurt.
1956 Mittergradnegger, Günther: Anton Anderluh als Musikerzieher und Chorleiter. In: Moro, Gotbert (Hg): Lied und Brauch. Aus der Kärntner Volksliedarbeit und Brauchforschung (= Kärntner Museumsschriften, 8). Klagenfurt, S. 24-26.
o. J. Mulle, Justinus ; Glawischnig, Gerhard ; Mittergradnegger, Günther (Hg.): Aus der Liedermappe des Karntner Lehrerquintetts. Für gemischte Chöre. Band 2. Klagenfurt.
1956 Mulle, Justinus; Glawischnig, Gerhard; Mittergradnegger, Günther (Hg.): Aus der Liedermappe des Karntner Lehrerquintetts. Für Männerchöre. Band 3. Klagenfurt.
1959 Mittergradnegger, Günther: Die Kärntner Lehrer-Quintette und ihre Lieder. In: Moro, Gotbert (Hg): Lied und Brauch. Aus der Kärntner Volksliedarbeit und Brauchforschung (= Kärntner Museumsschriften, 19). Klagenfurt, S. 50-58.
1964 Mittergradnegger, Günther: Lebendiges Singen. In: Österreichische Sänger-Zeitung 13 Jg., Nr. 6, 2 S.
1964 Mittergradnegger, Günther: Zur Situation der heutigen Chormusik. In: 100 Jahre Kärntner Sängerbund: 1864-1964. Klagenfurt, S. 15 ff.
1970 Mittergradnegger, Günther: Kärntnerlied. Geschichte und Gegenwart. In: das ist kärnten. Geschichte Bestand Entwicklung. Hg. v. Kärntner Landesregierung. Kärnten, S. 264 ff.
1983 Drewes, Hellmuth ; Mittergradnegger, Günther: Du, mei Hamat, ghearst mein. Lieder aus Kärnten - Für Schule und Haus für gleiche Stimmen. Klagenfurt.
1984 Glawischnig, Gerhard; Mittergradnegger, Günther: Is schon still uman See. Neue Kärntnerlieder des St. Veiter Kreises. Klagenfurt.
1988 Mittergradnegger, Günther: Der Madrigalchor Klagenfurt - 40 Jahre. In: Die Kärntner Landsmannschaft Heft 10, S. 60 ff.
1991 Mittergradnegger, Günther (Hg.): Übarn Glåntålbodn. Neue Kärntnerlieder des St. Veiter Kreises nach Texten von Gerhard Glawischnig für gemischten Gesang, Männerchor und Frauenchor. Klagenfurt.
1993 Mittergradnegger, Günther: Die Lieder in den Kärntner Passionspielen (= Beiträge zur Kärntner Volkskunde, 1). Klagenfurt.
1995 Mittergradnegger, Günther: Gesang in Kärnten. In: Auftakt 2/3, S. 5-6.
2010 Mittergradnegger, Günther: Gesang in Kärnten. Aus dem Archiv: 100 Jahre Kärntner Landsmannschaft. In: KulturLandMenschen 9-10/2010 (= Festschrift 100 Jahre Kärntner Landsmannschaft), S. 33-34. 

Quellen/Links

Webseite: Günther Mittergradnegger
Oesterreichisches Musiklexikon online: Mittergradnegger, Günther
Wikipedia: Günther Mittergradnegger 
Webseite - Doblinger: MITTERGRADNEGGER, Günther
Familie: Erika Stranner (Ehefrau), Erika (Tochter), Wolfgang Mittergradnegger (Sohn)

Empfohlene Zitierweise
mica (Aktualisierungsdatum: 28. 3. 2023): Biografie Günther Mittergradnegger. In: Musikdatenbank von mica – music austria. Online abrufbar unter: https://db20.musicaustria.at/node/60316 (Abrufdatum: 21. 5. 2024).