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Zabelka Mia

Vorname
Mia
Nachname
Zabelka
auch bekannt unter
Michaela Zabelka
erfasst als
Komponist:in
Interpret:in
Performancekünstler:in
Klangkünstler:in
Künstlerische:r Leiter:in
Musikwissenschaftler:in
Kurator:in
Genre
Neue Musik
Elektronik
Improvisierte Musik
Instrument(e)
Violine
Stimme
Frauenstimme
Elektronik
Geburtsjahr
1963
Geburtsort
Wien
Geburtsland
Österreich
Mia Zabelka

Mia Zabelka © Petra Cvelbar

"[...] Mia Zabelka erhielt mit sieben Jahren ihren ersten Violinunterricht und begann neben ihrem klassischen Studium, bei Alexander Arenkov am Konservatorium Wien in Jazz- und Rockbands zu spielen. Anschließend studierte sie Kontrapunktik und Harmonielehre bei Kurt Schwertsik sowie elektroakustische Musik bei Dieter Kaufmann und Komposition bei Roman Haubenstock-Ramati an der Hochschule für Musik und darstellende Kunst Wien.

Seit ihrer ersten Veröffentlichung Somateme auf der Berliner Edition RZ 1987 setzt die österreichische Violinistin und Komponistin Live-Elektronik und andere innovative Spieltechniken in ihrer musikalischen Sprache ein, um Klang und Geräusch als physikalische Phänomene zu entdecken, die auf den Möglichkeiten der De- und Rekonstruktion des Violinklangs basieren.

2007 gründete sie Klanghaus, ein Zentrum für Klangkunst und interdisziplinäre Kunst in der Südsteiermark, das viermal jährlich das Festival Klangzeit ausrichtet. Seit 2009 ist sie künstlerische Leiterin von phonofemme Vienna, einem internationalen Festival im Bereich experimenteller Musik und Sound Art von Frauen. 2015 wurde sie Präsidentin der Society for Sound Art, Free Improvisation and Experimental Music Austria (SFIEMA). Seit 2019 ist Mia Zabelka Vize-Präsidentin der Austrian Composers Assocation (ACOM).

Sie kollaboriert mit internationalen Künstler*innen aus diversen musikalischen Richtungen, darunter Pauline Oliveros, John Zorn, David Moss, Phill Niblock, Elliott Sharp, Dälek, Audrey Chen, Maria Chavez, Robin Rimbaud aka Scanner, Lydia Lunch und Electric Indigo, und trat weltweit bei Festivals wie Donaufestival, Wien Modern, Ring Ring Festival Belgrad, Long Arms Festival Moskau, Mopomoso London, Issue Project Room New York, CTM Berlin, Jazzfestival Kopenhagen, Rewire Festival Den Haag, strefa monotype Warschau, Audiovisiva Festival Mailand, Bow Out Festival Oslo, FIMAV Victoriaville, Salzburger Festspiele, Internationale Ferienkurse für Neue Musik Darmstadt und Elevate Festival Graz auf.

Neben ihren Soloprojekten spielt sie u. a. im Duo mit Glen Hall, Tracy Lisk, Viv Corringham, Maria do Mar, Charlotte Keeffe, ROTTEN SUN (Lee Adams) und Duo MAZE (Zahra Mani), im Trio mit FOREST FLOOR (Paul G. Smyth, Ståle Liavik Solberg), MYL Trio (Yoko Miura, Lawrence Casserley) und PHON (Andreas Willers, Meinrad Kneer) und im Quartett mit AFTERSHOCK (Icostech, Henrik Meierkord , Joshua Trinidad). 2017 erschien ihr Album Cellular Resonance (LCR Records), 2020 MYASMO (Setola di Maiale), 2021 AFTERSHOCK (m. Arun Natarajan/ Subcontinental Records) und The Quantum Violin (m. Glen Hall/ FMR Records), 2022 AFTERSHOCK Vol. II (m. Arun Natarajan, Henrik Meierkord, Joshua Trinidad/ Subcontinental Records), 2023 DUOS (m. Tracy Lisk, Alain Joule/ Setola di Maiale), 2024 Photo_Tone Live at MUMOK (Nachtstück Records)

Mia Zabelka erhielt zahlreiche Preise und Auszeichnungen, zuletzt 2018 den Akademia Music Award für ihre im Auftrag des Musikprotokolls und des Österreichischen Kulturforums New York entstandene Komposition Für Pauline Oliveros und 2021 den Österreichischen Kunstpreis in der Kategorie "Musik" vom Bundesministerium für Kunst, Kultur, öffentlicher Dienst und Sport.

Seit 2021 ist Mia Zabelka "ALUMNI Ehrenmitglied" der "MUK – Musik und Kunst Privatuniversität der Stadt Wien"."
klang.haus: Biographie Mia Zabelka (2024), abgerufen am 06.06.2024 [https://klang-haus.at/de/mia-zabelka-2/]

Stilbeschreibung

"Als Violinistin und Komponistin nutzt Zabelka Live-Elektronik und andere innovative Spieltechniken, um mit ihrer eigenen musikalischen Sprache Klang und Geräusch auf neue Weise zu dekonstruieren und ihre Zuhörer:innen zu verblüffen. Dabei geht es ihr um die Auslotung des Verhältnisses von Körper, Gestik, Klang und Raum. Mit Experimentierfreude und körperlicher Unmittelbarkeit arbeitet sie an musikalischen Bildern, deren Vielschichtigkeit und gleichzeitige Transzendenz ihr explizites Anliegen sind. Ihr Werk prägen zudem auch zahlreiche Kooperationen mit internationalen Künstler:innen, Kollektiven und Organisationen verschiedener musikalischer Richtungen sowie Konzerttourneen in ganz Europa."
Bundesministerium für Kultur, öffentlichen Dienst und Sport (2022): Kunst- und Kulturbericht 2021, S. 261.

"Seit ihrer ersten Veröffentlichung "Somateme" bei der Berliner Edition RZ 1987 beschäftigt sich Mia Zabelka mit der Entwicklung experimenteller Improvisationstechniken mit akustischer Violine, Electric Violin und Stimme, die sie als "automatic playing" bezeichnet. Es geht ihr um die Auslotung des Verhältnisses von Körper, Gestik, Klang und Raum. Dabei dienen auch immer wieder elektronische Geräte und Computer zur Erzeugung erweiterter Klangspektren, um Klang und Musik als physikalische Phänomene einer künstlerischen Sprache zu untersuchen, die auf der De- und Rekonstruktion der Klangmöglichkeiten der Violine basiert. Mit dem Einsatz eines speziellen Setups aus electronic devices und "alien objects" wird die Violine selbst zu einem Interface, einem elektronischen Klangerzeuger bzw. einer Klangmaschine. Mit Experimentierfreude und physischer Unmittelbarkeit arbeitet sie an musikalischen Bildern, deren Vielschichtigkeit und gleichzeitige Transparenz ihr explizites Anliegen sind. Die Interdisziplinarität zwischen Musik und Wissenschaft ist Mia Zabelka ein großes Anliegen. Der Begriff "wissenschaftliche Musik" trifft am besten auf ihre Arbeit zu. Es handelt sich um Musik jenseits von Melodien, Harmonien und Rhythmus. Wissenschaftliche Musik befasst sich damit, automatische Prozesse hörbar zu machen. Wichtige Begriffe sind Noise, Bewegung, Automatisierung, Teilung, Symbiose, Dissonanz und Resonanz. Wissenschaftliche Musik ist ein endloses Abenteuer der Klangforschung."
Zabelka, Mia: About my Music, eigene Zusammenfassung deutsch (erhalten Oktober 2020)

"Die musikalische Verortung dieser Künstlerin gestaltete sich bekanntermaßen nie wirklich einfach. Mia Zabelka ist immer schon ihren eigenen Weg gegangen und hat über die Jahre hinweg eine ganz eigene musikalische Sprache entwickelt, eine, die sich in ihrem Klang über alle möglichen Stile hinwegsetzt und ihre facettenreiche Form abseits jeder kategorisierbaren Norm findet. Die experimentierfreudige und avantgardistisch denkende Geigerin, Komponistin und Klangkünstlerin liebt es eigenwillig, sie befindet sich eigentlich immer auf der Suche nach dem Ungewöhnlichen und ist stets bestrebt, ihr Publikum zu überraschen. [...] Sie macht ihre Eigenwilligkeit und Unangepasstheit zum Programm und verschiebt dabei die musikalischen Grenzen zwischen den verschiedenen Genres einmal mehr um ein Stückchen weiter."
Michael Ternai (2017): MIA ZABELKA - "Cellular Resonance". In: mica-Musikmagazin.

"Es mag beinah ein Dogma der Musik der letzten Jahrzehnte sein, den Klang selbst ins Zentrum aller Aufmerksamkeit zu setzen; für Mia Zabelka ist das nur eine von vielen angeblichen Vorschriften, die sie lustvoll ignoriert. In ihrer Kunst nimmt die Bewegung, die Sprache, das Bild, der Körper, die Geige, die Stimme, die Maschine teil am Ganzen. Nicht um kompositorisch zum Dialog gezwungen zu werden ist diese Vielfalt an Charakteren aufgeboten, sondern um von Mia Zabelka in ein Spielfeld der Interaktion entlassen zu werden. Eine Erotik der Distanz, eine Präzision im Unbestimmbaren, eine Provokation im Vorhersehbaren lassen sich als einige der charakteristischen Spielzüge ausmachen, wenn Mia Zabelka musiziert, reagiert, improvisiert, und - vielleicht liegt darin etwas Wesentliches - sie gesteht all das auch ihren Spielfiguren zu: wenn Bewegung und Geige und Maschine bleiben müssen, was sie sind, um zu werden, was sie sein könnten; wenn damit Mia Zabelkas Klang-Theater des privaten Raumes Beziehungen und Verbindungen entstehen läßt, wenn "Space Bodies" musiktheatralisch interagieren."
Christian Scheib (1992): Echoraum: Programmkatalog 11/1992, zitiert nach: Günther, Bernhard (1997) (Hrsg.): Lexikon zeitgenössischer Musik aus Österreich: Komponisten und Komponistinnen des 20. Jahrhunderts. Wien: music information center austria, S. 1158.

Auszeichnungen

1987 Internationaler Wettbewerb für elektroakustische Musik "Luigi Russolo", Varese (Italien): Anerkennungspreis (Ströme)
1987 Amt der Niederösterreichischen Landesregierung: Anerkennungspreis
1987 Bundesministerium für Unterricht, Kunst und Sport: Stipendiatin
1987 DAAD – Deutscher Akademischer Austausch Dienst (Deutschland): Stipendium für das Kölner Künstlerprogramm
1987–1988 Studio für Elektronische Musik - Hochschule für Musik und Tanz Köln (Deutschland): Composer in Residence
1987–1988 Kunst-Station Sankt Peter Köln (Deutschland): Composer in Residence
1988 Prix Ars Electronica, Linz: Anerkennungspreis (Sandstrahlentrost)
1988 Internationaler Wettbewerb "Forum junger Komponisten" - WDR – Westdeutscher Rundfunk, Gesellschaft für Neue Musik Köln (Deutschland): 1. Preis (Aura)
1989 DAAD – Deutscher Akademischer Austausch Dienst (Deutschland): Stipendium für das Berliner Künstlerprogramm
1989 Bundesministerium für Unterricht, Kunst und Sport: Stipendiatin
1990 Fulbright Commission, New York (USA): Stipendium für USA-Aufenthalt (für New York)
1991 American Biographical Institution (USA): Ernennung zur "Frau des Jahres"
1992 Internationaler Wettbewerb "Forum junger Komponisten" - WDR – Westdeutscher Rundfunk, GNM Köln (Deutschland): Westdeutscher Rundfunkpreis (Space Bodies)
1993 Prix Ars Electronica, Linz: Anerkennungspreis (Chip Radio)
1994 Prix Ars Electronica, Linz: 2. Preis (Realtime)
2013 EACEA – European Education and Culture Executive Agency:
2015 Bundeskanzleramt Österreich Kunst und Kultur: Prämie im Rahmen des Outstanding Artist Award (für klang.haus – Zentrum für Klangkunst)
2016 FOCUS ACTS - Bundeskanzleramt Österreich Kunst und Kultur, austrian music export, Wien: Tourneeförderung
2018 The Akademia Music Awards - The Akademia, Los Angeles (USA): 1. Preis i.d. Kategorie "Experimental Music" (For Pauline Oliveros)
2019 EMS – Elektronmusikstudion Stockholm (Schweden): Artist in Residence
2020 Sonic Territories Festival, Wien: Artist in Residence
2021 EACEA – European Education and Culture Executive Agency:
2021 Bundesministerium für Kultur, öffentlichen Dienst und Sport: Österreichischer Kunstpreis i.d. Kategorie "Musik & Kompositionsförderung"
2021–heute MUK – Musik und Kunst Privatuniversität der Stadt Wien: ALUMNI Ehrenmitglied

Ausbildung

1970–1982 Musikschule der Stadt Wien: Violine (Rudolf Mašek)
1982–1988 Universität Wien: Musikwissenschaft, Publizistik (Walter Pass) - Mag. phil.
1982–1991 Konservatorium der Stadt Wien: Konzertfach Violine (Alexander Arenkov), Konzertfach Klavier
1986–1988 Hochschule für Musik und darstellende Kunst Wien: Lehrgang "Elektroakustische Musik" (Dieter Kaufmann) - Zertifikat mit Auszeichnung
1986–1989 Konservatorium der Stadt Wien: Kontrapunkt, Harmonielehre (Kurt Schwertsik)
1986–1991 Hochschule für Musik und darstellende Kunst Wien: Komposition (Roman Haubenstock-Ramati)
1987–1988 DAAD – Deutscher Akademischer Austausch Dienst, Berlin (Deutschland): Teilnahme am "Internationalen Künstlerprogramm"
1988 Hochschule für Musik Köln (Deutschland): Komposition
1989–1990 DAAD – Deutscher Akademischer Austausch Dienst, Berlin (Deutschland): Teilnahme am "Internationalen Künstlerprogramm"
1990–1991 Banff Centre for Arts, Banff (Kanada): Audio Art (Alvin Curran, Pauline Oliveros) - Mag. art.
1994–1998 Deep Listening Institute Kingston, New York (USA): Musiktheorie, Komposition (Pauline Oliveros)

Tätigkeiten

1979–heute Beschäftigung mit Jazzimprovisation
1987–1988 zahlreiche Konzerte und Performances in Europa, USA, ehem. UdSSR
1989–1990 Elektronisches Studio - Technische Universität Berlin (Deutschland): Mitarbeiterin
1989–1990 Zentrum für Kunst und Medientechnologie Karlsruhe (ZKM) (Deutschland): Mitarbeiterin
1991–1992 freiberufliche (Extrem-)Violinistin, Performance-, Medien-Künstlerin
1992 Polish Radio Experimental Studio - Warschauer Rundfunk (Polen): Mitarbeiterin
1994–1995 STEIM – Studio for Electro-Instrumental Music, Amsterdam (Niederlande): Mitarbeiterin
1995–1997 Klangturm St. Pölten: Entwicklerin der Medien-, Klangarchitektur des Festivals (mit Andres Bosshard)
1995–2000 Klangturm St. Pölten: Kuratorin, künstlerische Leiterin
1995–heute cbb-projects, Wien: Vereinsgründerin (mit Andres Bosshard, Karin Schorm), Mitglied
1998–2001 Klanginstallation "Engelspfad" - Osterklang Wien: Initiatorin/Entwicklerin, Produzentin, künstlerische Leiterin (mit cbb-projects)
2000 Veranstaltungsreihe "Musiksalon" - Haus der Musik – Das Klangmuseum, Wien: Kuratorin
2001–heute enterprise z, Wien: Gründerin, künstlerische Leiterin
2002 musikalisch-visuelle Installation "Himmel über Wien" - Osterklang Wien: Entwicklerin, Produzentin, künstlerische Leiterin (mit cbb-projects)
2008 Diagonale Filmfestival, Graz: UA der Musikdokumentation "es spielt mich. die musik der mia zabelka" (Regie: Ulrike Schmitzer)
2008–heute klang.haus – Zentrum für Klangkunst, Untergreith: Gründerin, künstlerische Leiterin (mit Zahra Mani)
2009–heute phonoFemme, Wien: künstlerische Leiterin (mit Zahra Mani)
2010–2013 Netzwerkprojekt "PHONART - the lost languages of Europe" - : Projektkoordinatorin, künstlerische Leiterin
2012 Projekt "Under the Radar" - Zentrum für Kunst und Medientechnologie Karlsruhe (ZKM) (Deutschland): Mitarbeiterin
2013 Fidelio-Wettbewerb - MUK – Musik und Kunst Privatuniversität der Stadt Wien: Jurymitglied i.d. Kategorie "Fidelio.Spezial" (mit Marino Formenti, Elke Hesse, Bettina Leidl, Dominique Mentha)
2015–heute SFIEMA – Society for Free Improvisation and Experimental Music Austria: Präsidentin
2016–2017 Austrian Music Export: über 30 Konzerte in England, Spanien, Portugal, Russland, Polen, Rumänien, Holland, Belgien, Österreich, Italien, Kroatien, Frankreich, Deutschland, Schweden und Dänemark
2016–2019 Netzwerkprojekt "Echoes from Invisible Landscapes" - EACEA Creative Europe Programm: Projektkoordinatorin, künstlerische Leiterin (mit Zahra Mani)
2017 Bundeskanzleramt, Sektion für Kunst und Kultur: Jurymitglied für den Outstanding Artist Award für Musik (mit David Helbock, Johannes Maria Staud)
2018–2020 Sonic Territories Festival, Wien: Kuratorin (mit Mimie Maggale), Musikerin/Künstlerin
2019–heute Magistrat der Stadt Wien – MA 7 Kulturamt: Mitglied des Kompositionsbeirats (Sparte "Improvisation und Elektronik")
2019–heute ACOM – Austrian Composers Association, Wien: Vize-Präsidentin
2020–heute Projekt Slow Light—Seeking Darkness - Kärntner Kulturstiftung: Mitarbeiterin, Musikerin
2021–heute Massachusetts Institute of Technology, Cambridge (USA): Mitglied des wissenschaftl. Komitees
2021–heute ÖMR – Österreichischer Musikrat: stv. Vorstandsmitglied
2022 phonoECHOES-Wettbewerb - ACOM – Austrian Composers & Klanghaus: Jurymitglied, Vorsitzende ohne Stimmrecht (mit Elisabeth Zimmermann, Marco Döttlinger, Hannes Kerschbaumer)
2023 phonoECHOES-Wettbewerb - ACOM – Austrian Composers & Klanghaus: Jurymitglied, Vorsitzende ohne Stimmrecht (mit Rupert Huber, Bérangère Maximin, Andrea Pensado)

Mitglied in den Ensembles/Bands
1980–1982 ELYSIUM: Violinistin
1985–1989 Acting Seven: Violinistin (gemeinsam mit Attila Lörinszky (db), Fritz Novotny (fl, sax), Giselher Smekal (pf), Othmar Zechyr (voc), Sepp Mitterbauer (tp), Tamas Geröly (perc), Walter Schiefer (perc))
1987–1995 Reform Art Unit: Violinistin
1993 Hausmusik: Elektronik (gemeinsam mit Klaus Strickner (elec), Mathias Fuchs (elec), Thomas Feuerstein (elec))
2002–heute Colophony Circuit: Gründerin (gemeinsam mit Electric Indigo (synth))
2002–heute mia zabelka one.night.band: Elektronik, Violinistin, Sängerin (gemeinsam mit Zahra Mani (elec) - wechselnde Besetzungen, u. a. mit: Alvin Curran (voc, kybd, elec), Anna Clare Hauf (voc), Franz Hautzinger (tp), Gerhard Potuznik (elec), Hannes Groysbeck, Manon-Liu Winter (pf), Martin Janicek (perc), Martin Siewert (e-git, elec), Max Nagl, Pauline Oliveros (elec, acc), Pia Palme, Wolfgang Fuchs (turntables), Michael Fischer (tsax), Herbert Lacina (b-git), Yoko Miura (pf), João Castro Pinto (elec), Electric Indigo (computer))
2007–heute Philadephy's Paint: Violinistin
2009–2019 Trio Blurb: Violinistin, Sängerin (gemeinsam mit Maggie Nicols (voc), John Russell (git))
2009–heute Medusa's Bed: Elektronik, Violinistin, Sängerin (gemeinsam mit Zahra Mani (elec), Lydia Lunch (voc) - wechselnde Besetzungen)
2013 I-Wolf & The Chainreactions: Violinistin (gemeinsam mit Eddie Siblik (e-git, e-bgit), Eduardo Rao (hf), Matthias Jakisic (vl), Sixtus Preiss (schlzg), Wolfgang Schlögl (voc, elec))
2017–heute MZZM: Elektronik, E-Violinistin, Sängerin (mit Zahra Mani (b-git, elec))
2018–heute Rotten Sun: Elektronik, E-Violinistin (gemeinsam mit Kevin Craig (visuals), Lee Adams (elec, turntables))
2020–heute Crown Quartet: Elektronik, E-Violinistin, Sängerin (gemeinsam mit Zahra Mani (db, b-git, e-git, elec), Roberto Paci Dalò (cl, elec), Tibor Szemző (voc, bcl, fl))
2022–heute Trio Zabelka/Dörner/Pitsiokos: Violinistin, Sängerin (gemeinsam mit Axel Dörner (tp), Chris Pitsiokos (sax))
2022–heute Trio Zabelka/Miura/Casserley: Violinistin, Sängerin (gemeinsam mit Yoko Miura (pf), Lawrence Casserley)

Aftershock: Elektronik, Violinistin, Sängerin (gemeinsam mit Arun Natarajan aka Icostech (git, b-git, elec), Henrik Meierkord (vc), Joshua Trinidad (tp))
Forest Floor: Violinistin, Sängerin (gemeinsam mit Paul G. Smith (pf), Ståle Liavik Solberg (schlzg), Emil Strandberg (tp) - wechselnde Besetzungen)
I-Wolf feat. Dälek, Oddateee & Mia Zabelka: Elektronik, Violinistin (gemeinsam mit Wolfgang Schlögl aka I-Wolf (voc, elec), Dälek (amerik. Hip-Hop-Gruppe), Oddateee (voc))
Mia Zabelka Trio: Elektronik, Violinistin, Sängerin (gemeinsam mit Pavel Fajt (db, e-bgit), Johannes Frisch (schlzg))
Mia Zabelka & Udasi: Elektronik, E-Violinistin (gemeinsam mit Topi Piirainen aka Udasi (elec))
MYL Trio: Violinistin (gemeinsam mit Yoko Miura (pf), Lawrence Casserley (kybd)
Noisy Town Groove: E-Violinistin (gemeinsam mit Christoph Janka (e-git), Daniel Pabst (e-git), Lukas Ligeti (schlzg))
PHON: Violinistin (gemeinsam mit Andreas Willers (ac-git), Meinrad Kneer (b-git))
Pleasure-Voltage: Elektronik, E-Violinistin (gemeinsam mit Benjamin Finger (synth, pf, elec), James Plotkin (e-git, synth))
The Broken Glass: E-Violinistin (gemeinsam mit Alex Gamez aka Asferico (elec))
The Quantum Violin: Elektronik, Violinistin, Sängerin (gemeinsam mit Glen Hall (Quantum Oscillator, OMax, CataRT), Kenji Siratori (voc))
Zoom: E-Violinistin (gemeinsam mit Annette Giesriegl (voc, fx))

Zusammenarbeit u. a. mit: John Zorn, David Moss, Malcolm Goldstein, Herbert Lacina, Andres Bosshard, Phil Minton, Shelley Hirsch, Fernando Grillo, Elliott Sharp, Peter Holinger, Wolfgang Mitterer, Francis Marie Uitti, Fred Frith, Joe Zawinul, Phill Niblock, Zahra Mani, Chra, Robin Rimbaud, DJ Still, Rupert W.M. Huber, Robin Rimbaud, Glen Hall, Balazs Pandi, Tracy Lisk, Panny Brown, Els van Riel, Alain Joule, James Plotkin, Benjamin Finger, Viv Corringham, Maria do Mar, Charlotte Keeffe, Nicola L. Hein

Aufträge (Auswahl)

Musikprotokoll im Steirischen Herbst, Österreichisches Kulturforum New York: For Pauline Oliveros
phonoFemme, Wien: Sonidos del Subconsciente II
Österreichischer Rundfunk (ORF) – Ö1, Radiokulturhaus Wien: Lost Love

zahlreiche weitere Aufträge von Festivals (z.B. Ars Electronica, Steirischer Herbst, Wiener Festwochen, Klangturm St. Pölten, Osterklang WienZeitfluss-Festival Salzburg, Salzburger Festspiele, Elevate Festival Graz, Donaufestival Krems, Incubate Festival Tilburg, Bonner Tage für Neue Musik, CTM Festival Berlin, Festival Inventionen Berlin, Störung Festival Barcelona, FLUSSI Festival Italien, Blow Out Festival Oslo, Copenhagen Jazz Festival, Rewire Den Haag, New Music America Festival, FIMAV Victoriaville), im Kulturbereich tätigen Organisationen (u. a. Wiener Konzerthausgesellschaft, Jeunesse Wien, Österreichischer Rundfunk (ORF) – Kunstradio, GRAZ2003, TRANSIT, Alte Oper Frankfurt, Stiftung der Akademie der Künste Berlin, De Ijsbreker Amsterdam)

Aufführungen (Auswahl)

als Komponistin
1986 Klangwerkstatt 3 + 4 - Hochschule für Musik und darstellende Kunst Wien: Pneuma (UA)
1986 Mozart & Company, Museum des 20. Jahrhunderts Wien: Karikaturen (UA)
1986 Mia Zabelka (vl), Giselher Smekal (tbd), Museum des 20. Jahrhunderts Wien: Sandstrahlentrost (UA)
1987 Klangwerkstatt 3 + 4 - Hochschule für Musik und darstellende Kunst Wien: Nachtmusik (UA)
1987 Jeunesse – Musikalische Jugend Österreich: Organarie (UA), Ströme (UA)
1987 Robert Bilek (sax), Mia Zabelka (vl), Giselher Smekal (tbd), Treffpunkt Petersplatz Wien: Somateme (UA)
1987 Wiener Konzerthaus: Saxophonstück (UA)
1988 NÖ Donaufestival: Zungenschläge (UA)
1987 Jeunesse – Musikalische Jugend Österreich: Maulwölfe (UA)
1988 Hochschule für Musik Köln (Deutschland): Durchsichtig Bewegt (UA)
1988 Ars Electronica, Linz: Spurenatem (UA), Druckspuren (UA), Sonde (UA), Gegenüber Zone (UA), Ekstatisch geruckt (UA), Raumstillen gefaltet (UA), Pulse tönen ... (UA), Innen Bewegt (UA), Bewegt - Erstarrt (UA)
1988 KunstStation St. Peter, Köln (Deutschland): Laut & Töne (UA), Duet Music (UA)
1989 Frankfurt Feste, Alte Oper Frankfurt (Deutschland): Dinosaur-Sex (UA)
1989 Mia Zabelka (vl), Wolfgang Mitterer (org), David Moss (schlzg), Simonetta Ferfoglia - Hindemith-Institut, Alte Oper Frankfurt (Deutschland): One-Woman-Symphony (UA)
1990 MIMI-Festival, Saint-Martin de Crau (Frankreich): Brennpunkte (UA)
1990 Festival Inventionen Berlin, Akademie der Künste Berlin (Deutschland): Drahtvenuskörper (Hörwerk) (UA)
1991 Interferenzen - Die Geometrie des Schweigens, Museum Moderner Kunst Wien / Palais Liechtenstein Wien: Space Bodies (UA)
1992 Simultankonzert der ORF-Landesstudios Salzburg/Tirol/Vorarlberg - Österreichischer Rundfunk – ORF, ORF/Landesstudio Salzburg: Chip Radio (UA)
1992 LuganoMusica (Schweiz): Streichquartett im Cyberspace (UA)
1993 Österreichischer Rundfunk – ORF, ORF/Landesstudio Tirol: Realtime (UA)
1993 Frank Schulte (elec), Ernst Zettl (elec) - The Electronic Café International - Biennale di Venezia (Italien): The Virtual Violin (UA)
1994 Mia Zabelka (vl, voc), Elliott Sharp (e-git, e-bgit), David Moss (schlzg, voc), Frank Schulte (elec), Bertl Mütter (pos, voc) - Hörgänge – Musik in Österreich, Wiener Konzerthaus: Paradox Paradise (UA)
1994 Festival Elektronischer Frühling, Alte Schmiede Wien: S.A.T.T. (UA)
2005 Reihe "Tonspuren", Quartier21/Museumsquartier Wien: Vindobona Blues (UA)
2007 Mia Zabelka (vl, laptop), Rupert W.M. Huber (synth, laptop, fender rhodes) - Österreichischer Rundfunk (ORF) – Ö1, Radiokulturhaus Wien: Lost Love (UA)
2009 Konzert "Choreografien für Orchesterminiaturen" - UA einer Miniatur von Zabelka anlässlich des 40-jährigen Bestehens des RSO Wien - ORF Radio Symphonieorchester Wien, Tanzquartier Wien
2011 Klangspiegel: London / Wien II - Wien Modern, Brunnenpassage Wien: organische trennung 3 (UA), project m (UA)
2013 Mia Zabelka (vl, voc, elec), Zahra Mani (elec), Electric Indigo (elec(, Anna Homler (voc) - phonoFemme, Brunnenpassage Wien: Interfering Radar (UA)
2018 mia zabelka one.night.band - Late night 2: Die Ästhethik der Unsicherheit - Wien Modern, Café Korb Wien: Disembodied Spaces (UA)
2021 mia zabelka one.night.band - ECHOES FROM THE MOON | IN MEMORIAM PAULINE OLIVEROS - Wien Modern, Café Korb Wien: Lunar reflections part 2 (UA)

als Interpretin
2018 mia zabelka one.night.band - Late night 2: Die Ästhethik der Unsicherheit - Wien Modern, Café Korb Wien: Drift (UA, Michael Fischer), On the threshold of a dream (UA, Herbert Lacina), Liminal (UA, Zahra Mani)
2019 Eröffnung der Festspiele - Mia Zabelka, Zahra Mani - Salzburger Festspiele, Museum der Moderne Salzburg: Lunar Reflections (UA, Zahra Mani)
2021 mia zabelka one.night.band - ECHOES FROM THE MOON | IN MEMORIAM PAULINE OLIVEROS - Wien Modern, Café Korb Wien: Vom Wasserspeicher zum Mond … und zurück. Hommage an Pauline Oliveros (UA, Herbert Lacina)
2022 mia zabelka one.night.band - SFIEMA LATE NIGHT SPECIAL. FROM TOKYO TO VIENNA - Wien Modern, Café Korb Wien: for you (UA, Yoko Miura), OUT.SIDE.IN.SIDE.OUT (UA, Gloria Damijan)

zahlreiche weitere Aufführungen bei national/international bekannten Festivals (bspw. Steirischer HerbstPOPFest Wien, SKUG #100 Festival Wien, Sonic Territories Festival Wien, Liquid Music Festival Judenburg, Elevate Festival Graz, V:NM Festival Graz, Interpenetration Graz, Festival Kontraste Linz, Oorsprong Curator Series Amsterdam, Incubate Festival Tilburg, Avantgarde Festival Schiphorst, Rewire Den Haag, Documenta Kassel, CTM Festival Berlin, Bonner Tage für Neue Musik, Frankfurt Feste, NRW Soundtrips Tour Germany, Internationale Ferienkurse für Neue Musik Darmstadt, Mediale Hamburg, Intermediale München, Audiovisiva Festival Mailand, FREE FLOW Festival Italien, FLUSSI Festival Italien, FORTE Festival Portugal, Future Places Festival Porto, MIA Festival Lissabon, Festival Synthèse Bourges, Festival Piednu Le Havre, Störung Festival Barcelona, Audio Art Festival Pula, Dane Nove Glazbe Split, OSTRAVA Festival, Ring Ring Festival Belgrad, strefa monotype Warschau, Long Arms Festival Moskau, Cyberfest St. Petersburg, Discovery Festival London, Mopomoso London, Tempo Al Tempo Festival Brüssel, MEAKUSMA Festival Belgien, Blow Out Festival Oslo, Alpenglow Festival Trondheim, Jazzfestival Kongsberg, Copenhagen Jazz Festival, Fylkingen Stockholm, Experimental Intermedia New York, Sonic Circuits Festival Washington DC, New Music America Festival, Festival for Improvised Music Toronto, FIMAV Victoriaville)

Pressestimmen (Auswahl)

11. November 2022
über: Aftershock Vol. 2 - Mia Zabelka, ICOSTECH, Henrik Meierkord (Subcontinental Records, 2022)
"Einmal mehr präsentieren die österreichische Avantgarde-Violinistin, Elektronikerin und Klangforscherin Mia Zabelka und der indische Gitarrist, Bassist und Labelgründer Arun Natarajan alias IcosTech ein Stück Musik, das sich weit außerhalb eines gewöhnlichen Rahmens bewegt. Wie schon auf der vorangegangenen Veröffentlichung der beiden wird man als Hörer:in auch auf "Aftershock Vol.2" mit einem Sound konfrontiert, der sich aus unterschiedlichsten musikalischen Elementen verschiedenster Richtungen zusammensetzt und als Ganzes ein wahnsinnig atmosphärisches Klangbild ergibt [...]. "Aftershock Vol.2" ist ein Album geworden, das definitiv dazu animiert, sich mit ihm zu beschäftigen. Zabelka, Meierkord und Icostech gehen bewusst in die Tiefe und fordern heraus, sie formen muskalische Spannungsbögen, die eine seltsam anziehende und fast schon hypnothische Wirkung entfalten, der man sich kaum entziehen kann. Und genau dieser Aspekt ist es auch, der die Stücke dieses Trios zu einem echten Erlebnis werden lässt."
mica-Musikmagazin: MIA ZABELKA | HENRIK MEIERKORD | ICOSTECH – "Aftershock Vol. 2" (Michael Ternai, 2022)

29. September 2021
"Die österreichische Violinistin, Sängerin und Komponistin Mia Zabelka ist führend in der internationalen elektroakustischen Performancekunst. Sie entwickelte ihre einzigartige Musiksprache in einem Prozess, den sie "automatisches Spielen" nennt, bei dem die Musik aus ihrem Körper und ihren Gesten herauswächst und ihren Ausdruck in ihrer elektrischen Violine mit elektronischen Geräten, fremden Objekten, Gesang und / oder akustischer Violine findet. Mit diesem Setup erhält sie die Möglichkeit, den Klangbereich so stark zu erweitern, dass die Violine selbst zur Schnittstelle, zum elektronischen Klangerzeuger und damit zur Klangmaschine wird."
Slow Light—Seeking Darkness: Mia Zabelka, abgerufen am 06.06.2024 [https://seeking-darkness.eu/de/artists/mia-zabelka-2/]

11. April 2021
über: Aftershock - Mia Zabelka & ICOSTECH (Subcontinental Records, 2021)
"Hard Ambience at its best, entstanden zwischen Bangalore und Wien. Arun Natarajan alias Icostech, die Gitarre-Bass-Experimental-Soundspeerspitze vom indischen Subkontinent, trifft auf Mia Zabelka, Österreichs Galionsfigur am noisig-elektronischen Violinenhimmel. Fürwahr, hier müssen wieder mal Metaphern bemüht werden, die nicht von dieser Welt sind. Metal-Gott Natarajan und Freitonal-samt-Beats-Göttin Zabelka schicken uns ein Album, das gern auch als Begleitsoundtrack zur Pandemie gelesen bzw. gehört werden kann. Dazu erfolgt die Benennung der Tracks auf »Aftershock« auf ziemlich schlüssige Weise."
Skug: Mia Zabelka & Icostech. »Aftershock« (Alfred Pranzl), abgerufen am 8.9.2022 [https://skug.at/mia-zabelka-icostech-aftershock/]

16. Juli 2020
über: Myasmo - Mia Zabelka (Setola di Maiale, 2020)
"[...] London, Le Havre, Wien und Tønsberg. In diesen vier Städten wurden die vier Sets vor Publikum live improvisiert und aufgenommen. Instrumentiert "nur" durch die Violine und Mia Zabelkas Stimme ermöglicht dieses interessante Setting, sich auf das Wesentliche zu reduzieren und den künstlerischen Ausdruck ungefiltert nach außen zu tragen. Dies geschieht hörbar eindrucksvoll. Der Soundkünstlerin geht es dabei um eine Auslotung des Verhältnisses von Körper, Gestik, Klang und Raum, welche sie durch ihre experimentellen Improvisationstechniken hervorragend demonstriert. Vielschichtig, komplex und doch eindeutig, gestaltet sich das Dargebotene. Eine derartige musikalische Arbeitsweise ist gewissermaßen auch ein Blick in die (kreative) Seele der Künstlerin bzw. auch die des Publikums, was diese Form des Ausdrucks ungemein interessant macht. "MYASMO" liefert eine spannende Sichtweise auf Musik bzw. Kunst im Allgemeinen, und die äußerst intime Interaktion zwischen Mia Zabelka und ihrem Instrument bzw. ihrer Stimme im Speziellen. Interessierte einer freien musikalischen Zugangsweise werden sicherlich beeindruckt sein!"
mica-Musikmagazin: MIA ZABELKA - "MYASMO" (Alexander Kochmann, 2020)

02. Dezember 2017
über: Cellular Resonance - Mia Zabelka (Little Crackd Rabbit, 2017)
"In ihren zahlreichen Kollaborationen beweist die Geigerin und Soundkünstlerin Mia Zabelka immer wieder, wie sehr sie ihre eigenwilligen, experimentierfreudigen Ideen auf subtile Art mit denen ihrer künstlerischen Dialogpartner zu arrangieren versteht. [...] Wenn zwei Dinge gleich auf den ersten Blick auffallen und überraschen, dann zum einen die Bandbreite des - mal dichten, mal minimalen, mal repetitiven, mal unberechenbaren - Repertoires an Klängen und Mustern, zum anderen die Erkenntnis, dass all dies mit den richtigen Handgriffen aus einer Violine herauszuholen ist. [...] Alle der mal statisch aufgebauten, mal sich kontinuierlich steigernden Tracks weisen eine ganz eigene Charakteristik auf, und das nicht nur aufgrund einer jeweils stark verschiedenen Klangauswahl, unterschiedlichem Tempo etc. Bei einigen Stücken gibt ein schleppender, fast doomiger Teppich aus schwerem Soundmaterial das Narrativ vor, auf dem alle möglichen kleinen Figuren erst ihren Sinn und Zusammenhang erhalten, bei anderen wiederum bringen gerade diese das Muster erst zustande, z.B. in Form von Sehnsuchtsschreien auf der Violine, die sich bald vervielfältigen und miteinander in Dialog treten. All dies lässt die einzelnen Stücke fast wie Fragmente eigenständiger Werke erscheinen, und vielleicht ist des die oft abrupte Direktheit, die das ganze zu einer in sich geschlossenen Veröffentlichung macht."
African Paper: MIA ZABELKA - Cellular Resonance (2017), abgerufen am 22.10.2020 [http://africanpaper.com/2017/12/02/mia-zabelka-cellular-resonance/]

28. Juni 2014
über: Medusa's Bed - Lydia Lunch, Zahra Mani, Mia Zabelka (Monotype Records, 2013)
"This is a female attack of the most delicious kind. Könnte man sagen. Man könnte aber auch »murder mystery« oder »hypnotic late night radio drama« sagen. Stimmt alles, ist alles gut, ist alles richtig. Anders als bei ihren letzten Arbeiten, die sich erneut der eher sehr anspruchsvollen Improvisationskunst widmeten, hat sich die Geigenvirtuosin und Experimentalmusikerin Mia Zabelka hier ganz in den Dienst der sphärischen Synergie gestellt. In der austrokroatischen Britin und Multiinstrumentalistin Zahra Mani und der Underground-Scream-Queen Lydia Lunch fand sie dafür die idealen Mitstreiterinnen. »Medusa's Bed« hebt an wie der Soundtrack zu einem Schwarz-Weiß-Drama, das in unterirdischen Kellern und Gewölben spielt, wo giftige Spinnen die Wände entlanglaufen, gefolgt von einem scharfkantigen Licht, das direkt aus Orson Welles' »Touch of Evil« stammen könnte. Man kratzt sich und juckt sich (virtuell) und weiß mit Gewissheit, dass oben, auf der Erdoberfläche, die Apokalypse längst stattgefunden hat. Und dass das hier der Soundtrack zum Tag nach dem letzten Tag ist. Wenn dann Lydia Lunch mit ihrer trockenen, irgendwie nach ledrig-verfaulten Früchten klingenden Stimme ihre Monologe anstimmt, dann weht auch noch ein Hauch von »Element Of Crime« (Lars von Trier) durch diesen herrlich morbiden Noir-Soundtrack. Fazit: Wer sich mit diesen Medusen ins Bett legt, der wacht garantiert ohne Spinnweben im Kopf auf."
SKUG: Lydia Lunch - »Medusa's Bed« (Curt Cuisine, 2014), abgerufen am 22.10.2020 [https://skug.at/medusas-bed-lydia-lunch/]

2007
"Ihre klassische Karriere hat sie abgebrochen, weil sie die "Lust am Entdecken neuer Töne" mehr als alles andere gereizt hat. Die Extremviolinistin Mia Zabelka ist die Speerspitze der österreichischen Avantgarde, sie produziert bis dato ungehörte Töne, und ihre Versuche, das Klangspektrum der Violine immer mehr zu erweitern, sind regelmäßig von leider nicht immer nachhörbarem Erfolg gekrönt. [...]"
Concerto: "Was ist mit einer Geige noch alles möglich?" (Alfred Krondarf, 04/2007), abgerufen am 22.10.2020 [http://www.concerto.at/arcx/4-07/mia_zabelka.htm]

14. September 2000
"Mia Zabelka gehört zu jenen Musikschöpfenden, die so gar nicht dem gängigen KomponistInnen-Bild entsprechen. Da gibt es keine stille Komponierstube, wo am Schreibtisch emsig Noten auf Papier gebannt werden, um damit Werke für kommende Generationen zu hinterlassen. Mia Zabelkas Schaffen von Musik ist zutiefst mit dem Spiel auf ihrem Instrument - der Violine - und dem spontanen persönlichen Empfinden verbunden [...]."
ORF-Ö1 (Ursula Strubinsky, 2000)

Diskografie (Auswahl)

als Komponistin, Interpretin
2024 Photo_Tone Live at MUMOK - Mia Zabelka (Nachtstück Records)
2023 DUOS - Mia Zabelka feat. Tracy Lisk, Alain Joule (Setola di Maiale)
2022 Aftershock Vol. 2 - Mia Zabelka, ICOSTECH, Henrik Meierkord (Subcontinental Records)
2022 Skeeling - Mia Zabelka / Miki Yuki (Tsuku Boshi) // Track 1: Quantum Noize
2021 The Quantum Violin - Mia Zabelka & Glen Hall (FMR Records)
2021 Aftershock - Mia Zabelka & ICOSTECH (Subcontinental Records)
2020 Myasmo - Mia Zabelka (Setola di Maiale)
2020 Thinking Light - Redshift Orchestra, Mia Zabelka, Kai Niggemann (Single; WAF80 music)
2019 Pleasure-Voltage - Mia Zabelka, James Plotkin, Benjamin Finger (Karlrecords)
2019 From Invisible Landscapes - MZZM (Single; small forms)
2019 Live At Rewire 2018 - Mia  Zabelka, Benjamin Finger, John Hegre (Cass; Never Anything Records)
2018 W - Trio Blurb (Evil Rabbit Records)
2017 Cellular Resonance - Mia Zabelka (Little Crackd Rabbit)
2016 The Broken Glass - Mia Zabelka + Asferico (LP; Störung)
2016 Dans les tiroirs - Mia Zabelka, Carlos Zingaro, Jean-Marc Foussat (small forms)
2016 The Honey Pump - Mia Zabelka, Nicola L. Hein (FMR Records)
2015 Monday Sessions - Mia Zabelka (Creative Sources)
2013 Medusa's Bed - Medusa's Bed aka Lydia Lunch, Zahra Mani, Mia Zabelka (MonoTypeRec)
2013 Trio Blurb - Trio Blurb (Extraplatte)
2012 Weird Tales & Elegant Motion - Mia Zabelka Trio feat. Johannes Frisch/ Pavel Fajt (MonoTypeRec)
2011 M - Mia Zabelka (MonoTypeRec)
2008 Extraplatte Label Presentation Vol. 8 (Extraplatte) // Track 18: Open to Attack With Exuberate Silence; Track 19: Rurban; Track 21: Embodiment
2008 Mia's Factory - Mia Zabelka feat. DJ Still, I-Wolf, Zahra Mani, Electric Indigo, Dorrit Chrysler, Tina Frank (Delphy Entertainment Rekords)
2007 Österreichischer Musikfonds Werkschau 2007 (Österreichischer Musikfonds) // Track 19: Der wachgerüttelte Rhythmus - part II
2007 "es spielt mich – die musik der mia zabelka" (DVD; raum.film Filmproduktion)
2007 Embodiment - Mia Zabelka One.Night.Band (Extraplatte)
2007 Open To Attack With Exuberate Silence - Philadelphy's Paint (Delphy Entertainment Rekords)
2007 Rurban - Noisy Town Groove (Extraplatte)
2004 Post Paradise - Mia Zabelka One.Night.Band feat. Pauline Oliveros, Alvin Curran (Angellab)
2003 Panta Rhei - Mia Zabelka (Angellab)
1994 Subway Performance - The Reform Art Unit feat. Sunny Murray (Granit Records) // Track 2: The Subway Performance: Eleven Movements Dedicated To Adolf Frohner
1993 Possible Fruit - Mia Zabelka (Extraplatte)
1993 Hausmusik - Hausmusik (Triton Wien)
1993 55 Steps ... - Reform Art Unit (Granit Records)
1991 Duets - Mia Zabelka (LP; RECREC)
1991 Brennpunkte (VHS; Ed. Michael Frauenlob Bauer)
1989 Bewegte Töne - Mia Zabelka (Cass; Edition 235 Media)
1988 Babel - Acting Seven / The Clan Music Overdrive (LP; Viennola) // A2: Music for Thinkers
1987 Somateme / Körperklänge - Mia Zabelka, Giselher Smekal (LP; Edition RZ)

als Gast-, Studiomusikerin
2023 Predictability Failure - Tungu (Alma De Nieto) // Track 14: Sticky Emotions
2023 Divine Prosthetics - Moral Collapse (Subcontinental Records)
2021 Moral Collapse - Moral Collapse (Subcontinental Records)
2018 Romantic Interlude - AGogol&NaabtalDeath + 2 (Cass; Not On Label) // B1: la Cuisine Bourgeoise
2017 Live 2016 - Ensemble MIA (Creative Sources) // Track 1: Tribal Exhilaration
2015 Aliens In Amazon Jungle - BYZERO+ (топот) // Track 2: Untitled 02; Track 3: Untitled 03; Track 4: Untitled 04
2015 Synecdoche - SaffronKeira (Denovali Records) // Track 5: Chthonian
2014 It Doesn't Belong Here - Micromelancolié (Zoharum) // Track 2: It Doesn't Belong Here
2013 Flesh + Blood - I-Wolf & The Chainreactions (Seayou Records) // Track 1: Trailerpark Voodoo / Howling; Track 2: Let It Go; Track 5: Blazing Fires; Track 6: For So Long; Track 8: Wicked Paradise; Track 11: Total Eclipse
2013 Sensitive Data (Zoharum) // Track 2: It Doesn't Belong Here
2011 Caught in the Act - Wolfgang Schlögl (Konkord) // Track 11: Dirty Wedding Dress
2010 Sixty Interpretations Of Sixty Seconds By Sixty Solo Improvisers (APPRise) // Track 6: 660
1992 Liebeslieder - The Blech (JARO Medien) // Track 5: Das Puffstück
1992 RedTrain (mdz) // Track 1: Aeropag

Tonträger mit ihren Werken
2022 For Peace. Against War. Who Is Not? (A Compilation For The People Of Ukraine) (Component Recordings) // Track 156: Cryogenics [Part 2]
2022 Festival 2022 Participants (CDr; Not On Label) // Track 8: Cryogenics [Part 2]
2021 Poetry of Woman Composers (Capriccio) // CD 2, Track 2: For Germaine Tailleferre; CD 2, Track 3: For Patty Smith
2021 The Wire Tapper 56 (Wire Magazine) // Track 11: Prelude To Shock
2021 Mind The Gap #148 (Gonzo Circus) // Track 8: The Train To Nowhere | The Next Stop
2021 Being For The Benefit Of Kafé Hærverk! (Hærverk Industrier) // Track 64: Revisiting Narcolepsy Aftershock
2018 Discovery Festival 2017: Channel (Weekertoft) // Track 13: Strut Channel; Track 14: Channelling Spirits
2017 The Wire Tapper 45 (Wire Magazine) // Track 6: Cellular Resonance #5 (Excerpt)
2017 Mind The Gap #128 (Gonzo Circus) // Track 4: The Broken Glass
2015 Österreichische Musik Der Gegenwart: Elektronische Musik / 30 Jahre Elektroakustik (CDr; Creel Pone) // CD 2, Track 2: Sandstrahlentrost
2012 102 Masterpieces: ORF Vienna Radio Symphony Orchestra miniatures (Capriccio) // CD 2, Track 51: Organic Separation
2011 Kofomi#15_STROM (ein_klang records) // Track 13: Bürglhütte; Track 14: Nationalparkzentrum
2009 Austrian Music Box 09: Klassik Zeitgenössische Musik, E - Musik // Track 1: Samtstrahlen Velvet Beams feat. Zahra Mani
2006 Temp~Festival Compilation 2006 (TEMP-Records) // CD 1, Track 1: U Ain't Stopping This
2000 Angels als Pilots (Engelspfad) (Angellab) // Track 3: From Now On - Beyond Borders; Track 10: Panta Rei
1996 Extrajazz '95/96 und The Music of Extraplatte (Extraplatte) // Track 19: Dinosaur-Sex
1992 RedTrain (mdz) // Track 1: Aeropag
1992 RRR-Taste Test 1992, Vol 10 (LP; RRRecords) // B-7: Somateme
1991 RRR-Taste Test 1991, Vol 6 (LP; RRRecords) // B-14: Somateem
1988 Babel - Acting Seven / The Clan Music Overdrive (LP; Viennola) // A2: Music for Thinkers
1988 Österreichische Musik Der Gegenwart. Elektronische Musik 2, Tonband Und ... (LP; Amadeo) // B-2: Sandstrahlentrost

Literatur

mica-Archiv: Mia Zabelka

1988 Leopoldseder, Hannes (Hrsg.): Meisterwerke der Computerkunst - Prix Ars Electronica. Bremen: TMS-Saitzek Verlag.
1988 Prammer, Anita: Zur Computermusik Mia Zabelkas. In: an.schläge, 7/1988.
1990 Simek, Ursula: One-Woman-Symphony. In: an.schläge, 8/1990.
1991 Baier, Christian: Österreichische Komponistinnen des 20. Jahrhunderts. Mia Zabelka. In: ÖMZ, 46 (1991), Heft 7-8, S. 390.
1992 International Biographical Centre (Hrsg.): World Who's Who of Women (12. Ausgabe). Taylor & Francis.
1992 INVENTIONEN '92 / Föllmer, Golo / Frank, Roland / Hein, Folkmar (Hrsg.): Dokumentation elektroakustischer Musik in Europa. Berlin: DecimE.
1997 Günther, Bernhard (Hrsg.): Lexikon zeitgenössischer Musik aus Österreich: Komponisten und Komponistinnen des 20. Jahrhunderts. Wien: music information center austria, S. 1157ff.
2000 Görtz, Harald: Music in Austria - From Its Early Beginnings to the Present Day: An Overview. Vienna: Federal Press Service.
2008 Jauk, Werner: Körper-Klang-Koppelung. Ein frühgeschichtliches ästhetisches Konzept als Interface in die Zukunft gesellschaftlicher Wirklichkeit. In: Zabelka, Mia (2008): wein.klang Frühling. klang.haus.
2008 Ternai, Michael: Mia Zabelka im Porgy. In: mica-Musikmagazin.
2010 Ternai, Michael: Mia Zabelka präsentiert "M". In: mica-Musikmagazin.
2010 wein.klang Sommer: PHONART - The Lost Languages of Europe. In: mica-Musikmagazin.
2011 PHONART - "The Lost Languages of Europe". In: mica-Musikmagazin.
2011 Ternai, Michael: Mia Zabelka - M. In: mica-Musikmagazin.
2011 Phonofemme: Klangspiegel London/Wien. In: mica-Musikmagazin.
2012 Ternai, Michael: Mia Zabelka Trio - Weird Tales & Elegant Motion. In: mica-Musikmagazin.
2013 PhonoFemme 2013. In: mica-Musikmagazin.
2013 Ternai, Michael: Das Trio Blurb stellt sich vor. In: mica-Musikmagazin.
2013 Ternai, Michael: Das Mia Zabelka Trio zu Gast im Porgy & Bess. In: mica-Musikmagazin.
2013 Ternai, Michael: Lydia Lunch, Zahra Mani & Mia Zabelka - Medusa's Bed. In: mica-Musikmagazin.
2014 Reck Miranda, Eduardo: Thinking Music / The Inner Workings of a Composer's Mind. University of Plymouth Press.
2015 Pranzl, Alfred: phonoFemme 2015 - Klang & Gestik. In: mica-Musikmagazin.
2016 Sechs österreichische Acts erhalten die Export Spitzenförderung "Focus Acts" 2016. In: mica-Musikmagazin.
2017 Ternai, Michael / Röggla, Philip: Die weibliche Handschrift in der österreichischen Musik. In: mica-Musikmagazin.
2017 PHONOFEMME FESTIVAL 2017 - "Can you hear a forest listening?". In: mica-Musikmagazin.
2017 Mani, Zahra / Schorm, Karin : ECHOES from Invisible Landscapes. Klagenfurt: Wieser Verlag.
2019 Ternai, Michael: "[…] es geht darum, auch die anderen Bereiche zu stärken, die hier zu kurz kommen" – ALEXANDER KUKELKA und MIA ZABELKA im mica-Interview. In: mica-Musikmagazin.
2020 Ternai, Michael: "Normalität im Musik- und Kunstbetrieb ist noch weit entfernt." – MIA ZABELKA im mica-Interview. In: mica-Musikmagazin.
2021 Ternai, Michael: MIA ZABELKA & ICOSTECH – "AFTERSHOCK". In: mica-Musikmagazin.
2021 Ternai, Michael: MIA ZABELKA & GLEN HALL – "The Quantum Violin". In: mica-Musikmagazin.
2022 Ternai, Michael: Anlässlich des International Jazz Day: Ein Blick auf die österreichische Jazzszene. In: mica-Musikmagazin.
2022 Ternai, Michael: MIA ZABELKA | HENRIK MEIERKORD | ICOSTECH – "Aftershock Vol. 2". In: mica-Musikmagazin.
2023 Zlanabitnig, Sara / Beck, Alisa / Haidl, Klaus / Osojnik, Maja / Pinter, Ute / Castelló, Angélica / Stangl, Burkhard / Rettenwander, Lissie / Schimana, Elisabeth / Pranzl, Alfred / Zabelka, Mia / Fischer, Michael / Damijan, Gloria: Erinnerungen an echoraum-Gründer Werner Korn. In: mica-Musikmagazin.
2023 Zabelka, Mia: Umfrage: Klimakrise und Nachhaltigkeit im Musikbetrieb – Wie denkt MIA ZABELKA darüber? In: mica-Musikmagazin.
2023 Wendrock, Sylvia: "Ich habe die Vision von einer Musik, die von einem Individuum mit höherem Bewusstsein ausgeht" – Mia Zabelka im mica-Interview. In: mica-Musikmagazin.
2024 Zabelka, Mia: IMPROVISATION – EINE GLEICHBERECHTIGTE FORM DER NEUEN MUSIK. In: mica-Musikmagazin.

Eigene Publikationen (Auswahl)
1988 Zabelka, Mia: Bewegt-Erstarrt. In: Ars Electronia [Katalog]. Linz: Ars Electronica.
1990 Zabelka, Mia: One-Woman-Symphony. In: Österreich heute [Programmheft Wiener Konzerthaus]. Wien: Wiener Konzerthaus.
1990 Zabelka, Mia: Drahtvenuskörper. In: Inventionen [Programmkatalog]. Berlin: Inventionen Berlin.
1993 Feuerstein, Thomas / Fuchs, Mathias / Strickner, Klaus / Zabelka, Mia (Hrsg.): Hausmusik. Wien: Triton.
2012 Zabelka, Mia: The Phonart Manifesto. In: Mani, Zahra / Schorm, Karin (2012) (Hrsg.): Phonart – the Lost Languages of Europe. Klagenfurt: Wieser Verlag, S. 20–21.
2012 Zabelka, Mia: Phonart at Klang.Haus. In: Mani, Zahra / Schorm, Karin (2012) (Hrsg.): Phonart – the Lost Languages of Europe. Klagenfurt: Wieser Verlag, S. 58–63.
2013 Zabelka, Mia: Der Körper ist das Instrument. In: Flath, Beate (2013) (Hrsg.): Musik/ Medien/ Kunst: Wissenschaftliche und künstlerische Perspektiven. Bielefeld: transcript Verlag, S. 35–38.
2024 Zabelka, Mia: IMPROVISATION – EINE GLEICHBERECHTIGTE FORM DER NEUEN MUSIK. In: mica-Musikmagazin.

Quellen/Links

Webseite: Mia Zabelka
austrian music export: Mia Zabelka
SR-Archiv: Mia Zabelka
Oesterreichisches Musiklexikon online: Zabelka, Mia
Wikipedia: Mia Zabelka
Facebook: Mia Zabelka
Soundcloud: Mia Zabelka
Soundcloud: Mia Zabelka Music
YouTube: Mia Zabelka
Instagram: Mia Zabelka
Bandcamp: Mia Zabelka
ORF Kunstradio: Mia Zabelka
Musikprotokoll im Steirischen Herbst: Mia Zabelka
Wien Modern: Mia Zabelka
Wien Modern: One.Night.Band
Wien Modern: Forest Floor
Webseite: klang.haus
Internationale Dokumentation Elektroakustischer Musik: Mia Zabelka

Empfohlene Zitierweise
mica (Aktualisierungsdatum: 19. 6. 2024): Biografie Mia Zabelka. In: Musikdatenbank von mica – music austria. Online abrufbar unter: https://db20.musicaustria.at/node/67878 (Abrufdatum: 23. 6. 2024).

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